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Rassige Holzflitzer auf langer Bahn
Ungewöhnliche, originelle, rassige, farbige, schöne, bis ins kleinste Detail ausgearbeitete und unglaublich schnelle Holzfahrzeuge gingen am fünften «Pine Wood Race» in Freienbach am Samstagnachmittag an den Start.
Von Nathalie Müller
Freienbach. – Im Vorfeld des Rennens hatten sich die Autobauer die benötigten Bausätze bei den Organisatoren abgeholt. Aus den Bausätzen entstanen in rund dreimonatiger Arbeit die tollsten Rennwagen. Am Samstag präsentierten sich dann die Renn- und Lastwagen und standen neben verzierten Herzchenmobilen, einem Äffchenwagen oder einer hübschen Schnecke auf vier Rädern. Sogar eine Lokomotive und ein Sinalcoauto oder ein mit einem Schwertwal bestücktes Fahrzeug waren zu sehen. Unterschiedliche Kategorien Mit einer Rekordbeteiligung von 99 Wagen starteten die Teilnehmer in der Familienkategorie. Es galt, sich in vier Durchläufen, stets auf einer anderen Bahn startend, gegen die Konkurrenz durchzusetzen, um in die nächste Runde zu gelangen. Anschliessend wurden die Achtel-, Viertel- und Halbfinals ausgetragen, bevor das grosse Finale die Sieger hervorbrachte. In der Masterkategorie hatten sich zwölf Wagen angemeldet. Diese Autos waren mit anderen Radsätzen bestückt, die durch den geringeren Widerstand um einiges schneller fuhren. «Da solche Wettkämpfe ursprünglich aus Amerika zu uns herübergeschwappt sind, haben wir die Bausätze auch in Übersee bestellt», erklärte Patrick Widler vom organisierenden Ortsverein Leutschering. «Alle Gewinner der letzten Jahre, die heute angetreten sind, mussten unabhängig von ihren damals gewählten Rädern in der Masterklasse antreten.» Damit steigerte sich die Wettbewerbsstimmung, und der Rennspass nahm zu. Unzählige Besucher liessen sich die Gelegenheit nicht entgehen und verfolgten im Gemeinschaftszentrum Freienbach die schnellen Holzflitzer. Für beide Kategorien galten die gleichen Bedingungen betreffend Masse und Gewicht. Mit Preisen belohnt wurden aber nicht nur die Besitzer der schnellsten Autos, sondern auch diejenigen, die ein besonders schönes und originelles Gefährt an den Start brachten. Für den reibungslosen Ablauf des Rennanlasses arbeiteten 18 Freiwillige im Vorder- und Hintergrund, sorgten für faire Kämpfe, standen in der Reparaturwerkstatt helfend zur Seite oder verpflegten die Besucher und Teilnehmer mit Speis und Trank. Für besonders leckere, alkoholfreie Getränke sorgten Jugendliche an der «Zero Limit Bar» der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach. Zusätzlich unterstützten zahlreiche Sponsoren die Veranstaltung. Für das nächste Jahr hat der Ortsverein Bäch die Organisation übernommen.
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