

|
 |
Das Jugendzentrum: Der beste Arzt!
Regelmässige Besuche in der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach helfen den Körper, sowie den Geist auf Vordermann zu bringen und fit zu bleiben. Auf spassige Art zur Gesundheit und das kostenlos – könnte es etwas Besseres geben? Hier die fünf wichtigsten Gründe, wieso ein Besuch im Jugendzentrum sicherlich nicht schadet.
Anina Peter Grund 1: Das Jugi hält fit! Das Team der Jugendkontaktstelle sorgt für ausreichend Bewegung. Sportliche Aktivitäten machen einen wichtigen Anteil der Projekte der Jugendarbeit aus. Seit mehreren Jahren findet regelmässig die Veranstaltung „Sonntagssport“ statt. In den Ferien sind es verschiedene Ausflüge und Kurse, die die Jugendlichen in Atem halten: von Schlitteln, Klettern, Skaten über Go Kart fahren bis hin zu Kampfsport. Aber auch Feiern hält gesund: An den Partys in der Jugenddisco UPROCK wird getanzt bis zum Umfallen. Ausserdem gibt es im Haus keinen Lift, dafür genau 34 Treppenstufen…Aber auch für die geistige Gesundheit und Fitness ist gesorgt. Mit Wandmalereien, Postergestaltungen und Partydekorationen können Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Mit Quiz, Wettbewerben, Gamen und im Umgang mit Computern wird die geistige Beweglichkeit gefördert. Aber auch die Musik im Jugendcafé Switch oder an den Parties fördert die geistige Entwicklung. Grund 2: Ein Besuch im Jugendzentrum macht glücklich! Es ist erwiesen: Lachen ist gesund. Wer oft lacht, bleibt eher körperlich und geistig gesund. Somit darf, soll und wird im Jugendzentrum auch ausgiebig gelacht und gescherzt. Sei dies nun in der Gruppe mit Gleichaltrigen, im Gespräch mit den Jugendarbeitenden, beim Filmabend, Karaoke singen oder bei ausgelassener Stimmung an Partys. Im Jugendzentrum herrscht ein striktes Rauch-, Drogen- und Alkoholverbot. Ein Rausch ist also auf Lachanfälle zurückzuführen und gefährdet somit weder die Gesundheit, noch führt er zu Lungenkrebs oder zur Abhängigkeit.
Grund 3: Im Jugi gehörst du dazu! Einen grossen Einfluss auf die Gesundheit hat auch die Einbindung in ein soziales Umfeld. So finden Jugendliche hier Anschluss zu Gleichaltrigen und Gleichgesinnten. Das Jugendcafé Switch bietet die ideale Infrastruktur zum entspannten, ungezwungenen Austausch. Gemeinsame Aktivitäten werden beim Billard- und Tischfussballspiel gefördert. Aber auch in speziellen Ferienprogrammen und in Projekten, wie Partyorganisation oder zero limit bar, wird Teamarbeit gefördert und geübt. Ausgeschlossen wird niemand. Es sei denn er oder sie hält sich wiederholt nicht an die Hausordnung, dann bleibt das nächste Mal die Tür zu.
Grund 4: Im Jugi bist du jemand! Die Gefühle ernst genommen zu werden und eine Rolle spielen, sind wichtig und halten gesund. Ernst und für voll genommen wird im Jugendzentrum jede und jeder Jugendliche. Die Jugendarbeitenden haben immer ein offenes Ohr und sind allzeit bereit für ein ernsthaftes Gespräch. Auch werden die Jugendlichen in ihren Aussagen und Taten für voll genommen – ob diese nun positiv oder negativ sind. In Arbeitsgruppen wie dem Party-Organisations-Team und der zero limit bar Shaker Crew wird auch gelernt Verantwortung für eine Sache und für Andere zu übernehmen. Auf jeden Fall sind die Jugendlichen hier jemand – jemand der wichtig ist, was zu sagen hat, eine Rolle spielt – was leider in unserer Gesellschaft nicht immer selbstverständlich ist.
Grund 5: Das Jugi schützt dich! Sex, Drugs and Rock n’ Roll gibt’s bei uns nicht… Okay, Rock n’ Roll vielleicht ja schon mal. Aber wenn dann bitte aufgeklärt und präventiv. Die Jugendarbeitenden engagieren sich in verschiedenen Präventionsprojekten. Im Angebot stehen präventive Kurse, Angebote und Gespräche in den Bereichen: Alkohol, Drogen, Gewalt und Sexualität. Das Jugendzentrum sorgt also dafür, dass du ohne blaues Auge, Alkoholvergiftung und Baby im Arm ins Erwachsenenalter schreitest. ----------------------------------------------------------------------- Sport, Psyche und Gesundheit So wie Bewegung, Fitness und ausgewogene Ernährung zu körperlicher Gesundheit beiträgt, so trägt das Gefühl von Körperbeherrschung, Selbstwirksamkeit und sozialer Integration zur psychischen Gesundheit bei. Für das „Sich-gesund-fühlen“ sind körperliches und psychisches Wohlbefinden untrennbar miteinander verbunden. Sind wir körperlich krank, fühlen wir uns kraftlos oder in irgendeiner Weise nicht wohl in unserem Körper, geht es uns auch seelisch nicht gut. Erleben wir uns niedergeschlagen, verunsichert, nicht geschätzt oder isoliert, dann fühlen wir uns auch nicht „wohl in unserer Haut“. Körper und Seele bilden eine Einheit und unser physisch-mentaler Zustand bestimmt unser Erleben. Die Abklärung und Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen, von Auffälligkeiten in der Entwicklung, von Verhaltensauffälligkeiten und Beziehungsproblemen sowie die Beratung und Unterstützung in schwierigen familiären und persönlichen Belastungssituationen und bei traumatisierenden Erfahrungen stehen im Vordergrund der Arbeit des kinder- und jugendpsychiatrischen Dienstes (KJPD) in Lachen. Dort bieten wir neben der Beratung von Eltern, Lehrern und anderen Fachpersonen und der therapeutischen Einzelarbeit mit Kindern und Jugendlichen, auch bedarfsorientiert verschiedene Gruppen für Kinder und Jugendliche, Mädchen und Jungen an. Eines dieser Gruppenangebote ist eine Ballspielgruppe für Jungen im Alter der Mittel- und Oberstufe. Aufgrund der bestehenden Nachfrage wird es ab März 2009 eine zweite Gruppe für Jungen der Unterstufe- bis Mittelstufe geben. Die Ballspielgruppe des KJPD ist ein therapeutisches Angebot. Es bedarf einer Abklärung darüber, ob eine Teilnahme an der Gruppe aus kinderpsychiatrischer Sicht indiziert ist, d.h. der Überwindung von Entwicklungsblockaden, der Förderung sozialer Kompetenzen oder Bewältigung anderer bestehender Handicaps dient. Zuweilen ist die Teilnahme an der Ballspielgruppe nur ein Angebot im Rahmen einer Behandlung, welche Einzelsitzungen, Familiengespräche, eventuell auch eine medikamentöse Unterstützung, Ergotherapie oder andere Massnahmen beinhaltet. Die Konstanz der Gruppe und der grosse Einsatz der Jungen während der Stunde zeigen, dass die Ballspielgruppe wichtige Bedürfnisse der Teilnehmer befriedigt: den Drang nach Bewegung, danach sich und die eigene Kraft zu spüren, Energie loszulassen, Lebensfreude zu tanken und sich mit anderen verbunden zu fühlen. In diesem spezifischen Kontext wird ganz offensichtlich, dass die körperliche Betätigung und der soziale Austausch in der Gruppe dem psychischen Wohlbefinden jedes Einzelnen ausgesprochen gut tut.
Norbert Wolff Diplom-Psychologe KJPD Lachen SZ
Weitere Informationen unter: www.kjpd-sz.ch -------------------------------------------------------------------------------------- Der Ernst der Gesundheit
Körperlich und geistig fit und gesund sein und bleiben: ein lebenslanger Kampf, eine grosse Herausforderung. Überall lauern Gefahren und Herausforderungen. Gesundheit ist ein ernstzunehmendes Thema… trotzdem bitte nicht alles all zu ernst nehmen. Das ist nämlich wieder ungesund.
Anina Peter Gesundheit - ein kleines Wort mit einer grossen Bedeutung. Zelebriert wird der Ausdruck tagtäglich. Auf Gruss- und Postkarten, in kalten Monaten im Zweiminuten-Takt auf irgendein „Hatschi!“ folgend, in Neujahrsvorsätzen, in wissenschaftlichen Berichten, im Fernsehen, auf Teebeuteln, und, und, und. Vor allem in den letzten Jahren ist ein regelrechter Gesundheits-Hype aufgekommen. Jeder und jede will BIO, organisch, strahlen- und gentechfrei. Auch sind in jeder zweiten Wohnung ein Buddha und Feng Shui-ausgerichtete Möbel zu finden – schliesslich soll’s auch der Psyche gut gehen. Die Wirtschaft hat’s auf jeden Fall den Zeitpunkt und unser Bedürfnis nach Gesundheit genutzt, ja vielleicht sogar ausgenutzt. Denn etwas haben die Geldmacher verstanden: Gesundheit die Essenz eines glücklichen Lebens. Und wer will das nicht?! Was IST denn überhaupt Gesundheit? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert sie so: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die blosse Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“ Gesund sein und gesund bleiben, bezieht also Kopf, Körper, Geist und Umfeld mit ein. Eine komplexe Struktur. Das Ganze ist mit einem Dominospiel vergleichbar. Kippt ein Steinchen um, reisst es irgendwann die anderen mit sich und das mühsam aufgebaute System bricht zusammen. Natürlich funktioniert dieser Prozess auch umgekehrt – die Verbesserung eines Feldes, kann automatisch die der anderen in Gang setzen. Gesund sein und gesund bleiben ist weder teuer, noch allzu anstrengend. Gesund zu werden aber, ist sehr kostspielig und braucht Zeit und Energie. Vor allem jetzt in der kalten, dunklen Jahreszeit ist es also wichtig auf Körper und Geist zu achten. Gefährlich sind sie, die Wintermonate, dunkel, kalt und an jeder Ecke lauern Gefahren. Sie denken, dass sei eine Übertreibung? Dann bedenken sie einmal die rasant ansteigende Rate von Depressionen, sobald sich der Sommer verabschiedet. Vergessen sie auch nicht die Viren und Bakterien, die beim ersten Käteeinbruch beginnen ihr Unwesen zu treiben und die Herrschaft über Büro, Zugabteile und Wohnzimmer übernehmen. Dazu kommen die selbstmörderischen Winterhobbies: Skifahren, am Besten ohne Helm, mit Schwips und viel zu schnell. Und erst Weihnachten: der K.O-Schlag im Ehekampf, der feierliche Auftakt zur Scheidung. Witz beiseite: Gesundheit ist das A und O im Leben. Unsere Gesellschaft- und Geschäftswelt bietet unzählige Möglichkeiten diese zu fördern und unterstützen. Sei es nun die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln, Sportvereinen von Angeln bis Zehnkampf, Gemeinschaftsbünden und, und, und. Es ist also nur noch daran, die für sich passenden Möglichkeiten zu finden. Am Besten: Aussuchen, ausprobieren, Freude haben und gesund bleiben!
|
 |