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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 08/Neugestaltung Mädchenraum



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«Cool und lässig muss er werden»
Pfäffikon Mit Pinsel und Farbe gestalten Jugendliche ihren Mädchenraum im Jugi neu
Der Mädchenraum im Jugi in Pfäffikon soll mehr Farbe bekommen. Gestern und heute haben sich Jugendliche an die Arbeit gemacht.
Ursula Spillmann
Der grosse Raum ist weiss und leer. Das soll sich ändern. Gestern Nachmittag machten sich acht Jugendliche zusammen mit der Leiterin der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach Verena Weber ans Werk, um den Mädchenraum im Jugi in Pfäffikon umzugestalten. Als professionelle Helferin stand ihnen dabei Isabelle Mathys zur Seite. Sie studiert an der Hochschule für Kunst und Design in Luzern. Töpfe, Farben, Pinsel, Spraydosen, Karton und viel Papier, alles liegt bereit, um die Idee in die Tat umzusetzen. «Die Idee kam von den Mädchen», sagt Jugendarbeiterin Verena Weber. Der alte Raum sei langweilig gewesen, meint ein Mädchen. «Der neue muss cool und lässig werden», fügt Erna hinzu. Damit die Jugendlichen ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, wurde der Mädchenraum vorgängig weiss grundiert.
Hauptfarbe Pink Schnell hatten sich die jungen Künstlerinnen auf die Hauptfarbe Pink geeinigt. Daneben sollten auch Violett und Hellblau zum Zuge kommen. «Und als Kontrast haben wir noch Gelb ausgewählt», sagt Verena. Doch diese Farbe findet in der Mädchenrunde wenig Anklang. «Zuerst gilt es ein Konzept zu erstellen», sagt Isabelle Mathys. Wie soll der Raum aussehen? Welche Vorstellungen haben die Benützerinnen? In einer ersten Runde sind Ideen gefragt. Schon bald bringt Erna die ersten Skizzen aufs Papier. Begüm und Helin setzen sich an den Computer und fragen Google an. Eldiana beginnt auf der Wandtafel Schriften auszuprobieren. Bald liegen verschiedene Vorschläge auf dem Tisch. Herzen, von Flammen umgeben, geheimnisvolle Schriftzeichen, eine Ente, aber auch verschlungene Ornamente sind die Favoriten. Wichtig sei, diese im Raum gekonnt aufzuteilen, meint Isabelle. Die Mädchengruppe teilt sich auf. Die erste Gruppe beginnt mit der Flachmalerei, das heisst, die eine Wand wird flächendeckend mit der Grundfarbe Pink bemalt. Die zweite Gruppe zeichnet die ausgewählten Muster vorerst aufs Papier. Danach wird aus Karton eine Schablone erstellt.
Kleider nicht geschont «Es macht Spass», zeigt sich Eldiana begeistert. Die erste weisse Wand im Mädchenraum wird immer mehr von Pink überdeckt. Aber auch die Kleider der fleissigen Malerinnen bleiben nicht verschont. «Ich kann nicht für Lu garantieren», meint Eldiana. Lu, der Hund von Verena, ist weiss. Er schleicht aber interessiert um die Farbkübel und die jungen Arbeiterinnen, so dass dies ihm leicht zum Verhängnis werden könnte. «Es ist mehr Arbeit, als ich vorerst gedacht habe», sagt Verena Weber. Geplant sei, den Raum bis zum Mittwochabend fertigzustellen. Doch auch die Möbel sollen laut Verena noch einen neuen Anstrich erhalten. «Wenn die Zeit nicht reicht, werden wir am kommenden Dienstag einfach weitermachen.»
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