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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 08/Interview Anina Peter, 20.09.2008, Zürichsee-Zeitung March Höfe


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Neues Gesicht für Jugendarbeit Seit dem 1. September ist Anina Peter aus Wilen die neue Praktikantin der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach. Dragiza Stoni Die 22-jährige Anina absolviert während einem Jahr ihr Praktikum im Jugendtreff Pfäffikon. Sie löst den bisherigen Praktikanten Renato Hüppi ab. Berufsbegleitend besucht sie die Hochschule Luzern für Soziale Arbeit. «Ich habe grosses Glück mit dieser Stelle», sagt Anina begeistert. «Die Infrastruktur, die vielen Angebote und das Ferienprogramm für Jugendliche bieten grosse Gestaltungsmöglichkeiten.» Sie sei gut gestartet und erlebe täglich Neues. Im Team mit Martin Angehrn und der Leiterin der Jugendkontaktstelle, Verena Weber, fühlt sie sich sichtlich wohl. «Menschen interessieren mich, und ich mag die verschiedenen Charaktere», erklärt sie. Ihre Stärken sieht die Praktikantin in ihrer Vielseitigkeit, in der Offenheit Neuem gegenüber und in ihrer Begeisterungsfähigkeit. Langeweile kennt Anina nicht. Sie sprudelt geradezu vor Ideen und Kreativität.
Ideen für ein Ferienprogramm Momentan trägt sie Ideen für das Ferienprogramm im Frühling zusammen. Die Praktikantin hat bereits verschiedene Jugendcamps geleitet und in der Redaktionsleitung des Online-Jugendmagazins «tink.ch» mitgearbeitet. Dort sammelte sie Erfahrungen im Fotografieren und knüpfte die entsprechenden Kontakte. Dieses Wissen möchte Anina den Jugendlichen in Workshops weitergeben. Ihr Ziel ist es, das Interesse der Oberstufenschüler an solchen Projekten zu wecken und sie zur Mitarbeit zu motivieren. «Viele Jugendliche hängen nur rum, als Hobby nennen sie «Freunde treffen». Solche Mädchen und Jungen möchte ich für unsere Projekte begeistern und ihnen zeigen, wie viel Freude es macht, sich für die eigenen Interessen zu engagieren.»
Büroarbeit wenig zugesagt Anina hat eine Lehre als KV-Angestellte begonnen, welche sie vorzeitig abgebrochen hat, um die Mittelschule zu besuchen. «Die Büroarbeit hat mir wenig zugesagt», erklärt sie. Nach der Mittelschule ging sie nach Neuseeland. Während eineinhalb Jahren arbeitete sie in verschiedenen Bereichen: als Tellerwäscherin, auf einem Bauernhof und in einem Knochenschnitzstudio. Hübsche Exemplare dieser Schnitzkunst trägt sie heute als Ohrringe.
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