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Verschiedene Interessen wecken
Anfang September wurde die Ausbildungs-Praktikumsstelle bei der Jugendkontaktstelle Freienbach neu besetzt. Anina Peter aus Wilen, angehende Soziokulturelle Animatorin, startet voller Begeisterung.
Von Susi Albrecht
Pfäffikon. – «Ich bin offen für Neues», sagt die neue Praktikantin der Jugendkontaktstelle Freienbach, Anina Peter. Am 1. September trat sie die Nachfolge von Renato Hüppi an. Damit bietet die Gemeinde Freienbach in der Jugendkontaktstelle bereits zum zweiten Mal eine einjährigen-Ausbildungs-Praktikumsstelle an. Peter absolviert eine berufsbegleitende Ausbildung als Soziokulturelle Animatorin in uzern. Durchschnittlich drei Tage in der Woche wird sie in der Jugendkontaktstelle in Freienbach anzutreffen sein. «Ich arbeite gerne mit Menschen. Es ist sehr abwechslungsreich hier», freut sie sich.
Grossen Erfahrungsschatz Peter ist vielseitig interessiert. Mit ihren 22 Jahren weist sie bereits Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern auf. Unter anderem führte sie die Redaktionsleitung für das Online-Jugendmagazin «tink.ch», war Mitinitiantin des Bodenseecamps und arbeitete für ein Radioprojekt mit Blinden. Rund eineinhalb Jahre verbrachte sie in Neuseeland und betätigte sich im Service, auf dem Bauernhof, in der Küche und sogar in einem Knochenschnitzstudio. Auch bei den Jugendlichen möchte sie mit ihrer Begeisterung Interesse an verschiedenen Fertigkeiten wecken. «Anina hat schon Ideen für das Frühlingsferienprogramm eingebracht», freut sich Verena Weber, Leiterin der Jugendkontaktstelle. Die neue Praktikantin möchte mit den Jugendlichen T-Shirts drucken und verschiedene Kurse zu Themen wie Fotografie oder Film, organisieren. «Es gibt so viele Möglichkeiten», sagt sie.
Grenzen setzen Das Zuhören und Aufgreifen von Ideen der Jugendlichen ist der neuen Praktikantin wichtig. «Ich versuche Gespräche anzufangen oder stelle Fragen», so Peter. Eine Herausforderung für die neue Praktikantin wird das Setzen von Grenzen sein. «Ich bin noch etwas zurückhaltend. Ich weiss noch nicht, wo die Grenzen gesetzt werden müssen», sagt sie. Jugendarbeiter Martin Angehrn hat mit der neuen Praktikantin aber ein gutes Gefühl. «Die Akzeptanz bei den Jugendlichen wird zunehmend grösser», sagt er.
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