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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 08/Eröffnung Schulhaus Leutschen ZSZ


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Schule Leutschen feierlich eingeweiht
Vor acht Monaten konnte die Schulanlage Leutschen nach längerer Renovationszeit ihren Vollbetrieb wieder aufnehmen. Die offizielle Einweihungsfeier fand am Samstag mit zahlreicher Prominenz, Schülern, Lehrpersonen und vielen Gästen statt.
Von Nathalie Müller
Freienbach. – Mit der Einweihung verfügt die «sek eins Höfe» nun über drei moderne Ausbildungsstätten. Die Infrastruktur wird gleichzeitig von der Privatschule Gemini International Schools of Schwyz genutzt. Gemeinderat Werner Herrmann zeigte einen zeitlichen Überblick auf. Er erklärte, dass bereits im Jahr 2002 durch Bezirk und Gemeinde mit der Planung begonnen wurde. In den Jahren 2005/2006 wurden die Sachgeschäfte dem Bürger zur Abstimmung vorgelegt. Einer separaten Abstimmung galt die Holzschnitzelanlage. «Die Turnhalle und das Schwimmbad erfuhren eine Vollsanierung und auch die Arbeiten an Technik waren äusserst umfangreich», sagte Herrmann.
Alle fühlen sich wohl «Vor zwanzig Jahren kam ich als Lehrerin ins Schulhaus und war damals noch die einzige Frau», begrüsste Schulleiterin Barbara Ardizzone die Gäste. «Bildung wird in der Gemeinde Freienbach gross geschrieben und setzt damit wichtige Säulen für die Zukunft der Schüler und Schülerinnen», hielt sie fest. «Die Infrastruktur wird sehr geschätzt und das ganze Lehrerteam sowie die Schüler fühlen sich wohl.» Inge Dannecker, Schulleiterin der Privatschule, wandte sich anschliessend ans Publikum und bedankte sich für die einmalige Chance, hier ergänzend zum öffentlichen Schulbetrieb wirken zu dürfen. Es herrsche ein gutes Einvernehmen zwischen den beiden Schulen, und bei der Planung und Organisation dieses Einweihungstages konnte dies unter Beweis gestellt werden. Gerda Weber, als Vertreterin des Bezirkschulrats, zeigte sich erfreut, dass jetzt mit der Fertigstellung des Leutschenschulhauses dem Bezirk, nebst Pfäffikon und Wollerau, neu auch in Freienbach, drei moderne, gut vernetzte Schulorte zur Verfügung stünden. Bezirksammann Hansueli Kälin bedankte sich bei der Bevölkerung, dass sie der Vorlage zugestimmt hatte und erklärte, dass die Rechnung mit Minderkosten von 270 000 Fr. abgeschlossen werden konnte. «Die Schulentwicklung hört nie auf. Wir freuen uns, dass wir den Jugendlichen die Möglichkeit geben können, ihre Chancen zu packen und ihnen einen Bildungsort bieten dürfen, an den sie gerne kommen und sich wohl fühlen.» Den Segen für die Schule gaben die beiden katholischen und reformierten Pfarrer Walter Egli und Urs-Peter Casutt. Bevor die Besucher zum gemeinsamen Apéro und Mittagessen übergehen konnten, überreichten die beiden Schulleiter Rick Bachmann (Wollerau) und Eugen Schädler (Pfäffikon) Barbara Ardizzone ein surealistisches Werk des Künstlers Jürg Mathis. Dieses wird in Zukunft die neue Bibliothek zieren. Nicht nur beim Apéro sondern während des ganzen Tages mixten Schüler an der «Zerolimit»-Bar des Jugendtreffs Switch alkoholfreie Getränke, die puren Genuss versprachen. Daneben konnten sich Interessierte über den neugegründeten Elternrat der Schule Leutschen informieren, Lösli oder die Schülerzeitung kaufen.
Schüler zeigten ihr Können Während drei Tagen hatten sich die 205 Schüler auf das Einweihungsfest vorbereitet und in verschiedenen Workshops gearbeitet. Holzspielbretter entstanden, Schach wurde gelernt, Kunstgegenstände angefertigt, Lieder und Tänze einstudiert und eine Schülerzeitung gedruckt. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Darbietungen. Den Start machte die Chorgruppe, die bereits am Morgen die offizielle Einweihung gesanglich umrahmte. Es folgten diverse Tanz- und Gesangseinlagen, wobei verschiedenste Stilrichtungen berücksichtigt und dargeboten wurden. Tosender Applaus brandete den mutigen Schülern entgegen. Für einmal standen Spass und Unterhaltung im Vordergrund. Die Gäste amüsierten sich bei toller Atmosphäre und genossen den
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