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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 08/Projekttage Sucht Schulhaus Weid



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«Zug reicht, um bekifft zu sein»
Alkohol, Rauchen und Kiffen stehen in dieser Woche an der Sek Eins Höfe Weid im Mittelpunkt. Fachleute klären die Schülerinnen und Schüler der ersten Oberstufe im Rahmen einer Themenwoche über die verschiedenen Suchtmittel auf.
Von Martin Kümin
Pfäffikon. – Für die ersten Klassen der Sekundar- und Realstufe der Sek Eins Höfe Weid begann gestern der erste Tag nach den Frühlingsferien für einmal nicht mit Mathematik und Französisch, sondern mit Alkohol, Rauchen und Kiffen. In einer Projektwoche zum Thema Suchtprävention setzen sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit den drei Suchtmitteln auseinander. «Das Ziel dieser Woche ist primär die Jugendlichen zu informieren und zu sensibilisieren», sagt Adrian Reinhard, Lehrer an der MPS Weid. Laut Reinhard sind die Drogen Alkohol, Tabak und Cannabis die heikelsten Suchtmittel für die Jugendlichen. Das merke man, wenn man mit den Jugendlichen spreche. «Grundsätzlich haben wir an der Schule aber kein Problem, dass die Schüler rauchen, trinken oder kiffen. Das machen sie vor allem in der Freizeit», stellt Reinhard klar.
Verschiedene Workshops Um die Schüler präventiv an die heiklen Themen heranzuführen, gibt es verschiedene Workshops. Die Jugendlichen können mit Fachleuten diskutieren und ihnen Fragen stellen. Alkoholexzesse werden in einem Workshop behandelt, der die Jugendkontaktstelle von Freienbach durchführt. An der «Zero Limit Bar» lernen die Jugendlichen, wie man ohne Alkohol feine Drinks mischt. In einem anderen Workshop durchlaufen die Schüler eine Ausstellung, in der sie viel über das Thema Kiffen erfahren. Der Fachmann Daniele Gasparini, Jugendarbeiter von Richterswil, erklärt den Jugendlichen die Unterschiede vom Kiffen zu anderen Drogen: «Im Gegensatz zum Alkohol reicht beim Rauchen von Cannabis ein Zug, um bekifft zu sein.» Nebst den vielen Informationen, die in den Workshops vermittelt werden, können die Schüler aber auch eigene Grenzerfahrungen machen – und dies selbstverständlich ohne Drogen. Morgen besucht die ganze erste Oberstufe die Skisprungschanze in Einsiedeln. Dort können sich die Schüler auf den Trainingsanlagen an die eigenen Grenzen herantasten oder sogar über sie hinausgehen. Eine Problematik, die auch im Zusammenhang mit dem Konsum von Suchtmitteln existiert.
Referate für Erwachsene Laut Fachleuten ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen schon früh mit Suchtmitteln auseinander setzen. Die Schülerinnen und Schüler in der ersten Oberstufe sind meist nicht über 13 Jahre alt. In diesem Alter haben auch die Eltern einen entscheidenden Einfluss, indem sie mit ihren Kindern über die Suchtproblematik sprechen. Darum organisiert die Schule einen Elternabend, an dem in verschiedenen Referaten relevante Themen aufgegriffen werden. Die Veranstaltung beginnt morgen Abend um 18.30 Uhr an der Sek Eins Höfe Weid in Pfäffikon. Alle Eltern und Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
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