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Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 07/Start des ersten Jugendarbeiter in Ausbildung (ZSZ)

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Der Jugi-Ausbildungsplatz ist erstmals besetzt

Seit vorgestern Montag besteht das Team der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach aus drei Personen. Renato Hüppi ist der erste Jugendarbeiter in Ausbildung, der die neu geschaffene Stelle besetzt.

Fredy Stäheli

Die Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach trägt erstmals zur Ausbildung eines Jugendarbeiters bei. Seit 3. September arbeitet Renato Hüppi in der Jugendkontaktstelle. Er beginnt im Oktober die Ausbildung an der Hochschule für soziale Arbeit in Luzern. Die einjährige praktische Tätigkeit in Freienbach ist Teil seiner Ausbildung. Das Ausbildungskonzept für die Kontaktstelle sieht vor, dass jeweils ein Jahr lang eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter in Ausbildung hier praktische Erfahrungen sammeln können. Das ist wie bei Renato Hüppi berufsbegleitend oder in Vollzeit als Praktikum möglich. Renato Hüppi arbeitet 60 Prozent praktisch und besucht im Rahmen von 40 Prozent die Schule. Die Ausbildung an der Hochschule für soziale Arbeit in Luzern dauert viereinhalb Jahre. Der angehende Sozialarbeiter hat zunächst eine Detailhandelslehre abgeschlossen und anschliessend fünf Jahre auf dem Beruf gearbeitet. Während seiner Zivildienstzeit war er in einem Jugendzentrum tätig und hat so Spass an der Arbeit mit Jungen bekommen. «Ich will einen Job mit mehr Eigeninitiative», erläutert Renato Hüppi seine neue berufliche Ausrichtung. «Ich freue mich auf dieses Jahr in Freienbach und bin gespannt, was ich alles mitnehmen kann.» Eines der Projekte, die Renato Hüppi realisieren möchte, ist eine Neugestaltung der Homepage der Jugendkontaktstelle. Er wird aber auch gemeinsam mit Jugendkontaktstellenleiterin Verena Weber und Martin Angehrn Projekte entwickeln und umsetzen. Und selbstverständlich wird er auch im Switch Aufsicht machen. Renato Hüppi meint, er freue sich jedenfalls auf die auf ihn zukommenden Herausforderungen, und er sei gerne in Freienbach. Verena Weber, Leiterin der Jugendkontaktstelle, freut sich mit Renato Hüppi (Mitte) und Martin Angehrn über die schönen Flaschen-Etiketten. Diesmal tritt Pflegerin Elma Shefkija anders auf. Als eingesprungenes Model findet sie guten Anklang.


Wettbewerbsbilder zieren Flaschen

Die fünf von der Jugendkontaktstelle Freienbach prämierten Arbeiten zum Wettbewerb «Wir sind Freienbach » sollen weiterhin für ein lebenswertes und liebenswertes Freienbach werben. Sie tun dies als Etiketten auf Mineralflaschen sowie als Aufdruck von Tüten mit Sämereien, die während einer speziellen Aktion am Samstag, 20. Oktober, auf dem Pfäffiker Dorfplatz verteilt werden. Mit auf den Flaschen-Etiketten sind Sprüche, welche die Jungen ansprechen sollen. Einer von ihnen lautet: «Hebet de Umwält sorg, demit d Nati z Freiebach träniere chan.» Die Mineralwasserflaschen gibts an der Zero-Limit-Bar, und sie werden auch gratis an Organisationen, die eng mit der Jugendkontaktstelle zusammenarbeiten, abgegeben. Sie sollen auch am Neuzuzügerabend unter die Leute kommen. Gewürdigt wird auch das Gedicht, welches die die Primarschule besuchenden Brüder Noël und Elias Manetsberger aus Pfäffikon verfasst haben. Es wird nämlich in Form eines Raps vom Pfäffiker Rapper-Duo Primetime am Neuzuzügerabend mit Kommentar der Gemeinderäte aufgeführt.



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