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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 07/Jahresbericht 2007 des Jugendzentrums


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Prävention im Primarschulalter
Die Jugendkontaktstelle Freienbach will auch in den Primarschulen Präventionsprojekte durchführen. Wie es im Jahresbericht 2006 heisst, wird dies als Notwendigkeit angesehen.
Von Manuela Talenta
Freienbach. – «Durch eine sichtbare Zunahme der Alkohol-, Tabak- und Drogenproblematik bei Jugendlichen sehen wir es als eine Notwendigkeit, schon früher präventiv Einfluss nehmen zu können», heisst es im kürzlich veröffentlichten Jahresbericht 2006 der Jugendkontaktstelle Freienbach. Daher werde man den Kontakt zu den Primarschulen suchen und ihnen ein Präventionsangebot unterbreiten. Ebenso sei es nötig, den Primarschülern der sechsten Klasse schon vor dem Übertritt in die Oberstufe das Angebot des Jugendzentrums näher zu bringen und etwelche Schwellenangst bei ihnen abzubauen, heisst es weiter. Die Umsetzung des Präventionsangebots soll im laufenden Jahr angegangen werden. Ebenfalls im laufenden Jahr sollen Räume und Zeiten für die verschiedenen Gruppen geschaffen werden. «Wir möchten das Angebot nach den verschiedenen Bedürfnissen der jeweiligen (Alters-)Gruppen differenzieren », heisst es im Jahresbericht. Im Jahr 2006 habe man festgestellt, dass die Bedürfnisse eines «Erstoberstüflers » und die eines «Drittoberstüflers » weit auseinander lägen. Ebenfalls heuer im Fokus liegt die Jugendarbeit ausserhalb der Jugendkontaktstelle. Wie im Jahresbericht zu lesen ist, will man vermehrt die Zusammenarbeit mit Vereinen oder Personen suchen, die sich mit Jugendlichen beschäftigen – sei es in der Gemeinde selbst, beispielsweise mit den örtliche Vereinen oder auch mit der katholischen und evangelischen Kirche, oder mit den Jugendarbeitenden im gesamten Bezirk Höfe. «Vernetzte Aktivitäten, Hilfestellung und Unterstützung sind die Hauptthemen », heisst es im Bericht. Mit dem gewählten Jahresmotto 2007 «Wir sind Freienbach» möchten die Jugendarbeiter die Jugendlichen für die Themen «Eigentum» und «Respekt» sensibilisieren und das Wir-Empfinden stärken. «Es geht nur miteinander. Und dies wollen wir an die Jugendlichen weitergeben», schreiben die Jugendarbeiter. Viel in Angriff genommen Aber nicht das laufende Jahr, sondern das vergangene steht im Mittelpunkt des Jahresberichts 2006. So fanden diverse Aktivitäten, Feste und Gespräche statt. Ein Beispiel dafür ist das Sommerfest, das am 10. Juni 2006 durchgeführt wurde. «Ein super gelungenes Fest mit vielen Gästen», wird im Jahresbericht bilanziert.Auch das Huobfäscht konnte als Erfolg verbucht werden – als Erfolg für den Austausch der Generationen. Ebenfalls beliebt war der Sonntagssport in der Turnhalle Brüel unter dem Motto «Sport statt langweilige Sonntage». 2006 trafen sich laut Jahresbericht viele sportbegeisterte Jugendliche, um zusammen Basket- oder Fussball zu spielen. Im Oktober 2006 wurden wie jedes Jahr wieder alle Jugendlichen der ersten Oberstufenklasse der Sekundar-, Real- und Werkschule der Gemeinde Freienbach inklusive Lehrer ins Jugendzentrum eingeladen. Knapp 130 Personen nutzten die Gelegenheit, sich das Angebot des Jugendzentrums vorstellen zu lassen und an einer Umfrage über das Freizeitverhalten der Jugendlichen und die Erwartungen an das Jugendzentrum teilzunehmen. Shaker-, DJ-, Hip-Hop- oder Breakdance-Kurse interessierten viele Teenager. Auch Sportnachmittage, Arbeiten im Jugendcafé «Switch» und das Organisieren von Partys weckt das Interesse der «Erstoberstüfler». «Wir werden versuchen, die verschiedenen Interessen in das Angebot 2007 einfliessen zu lassen», heisst es im Jahresbericht.
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