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Respekt und Wir-Gefühl
Was macht die Gemeinde Freienbach für mich liebenswert und lebendig? Wie sehe ich mich in der Gemeinde? Antworten auf diese Fragen möchte die Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach mit einem breit angelegten Wettbewerb finden.
von Andreas Feichtinger
Mit dem Jahresmotto 2007 wollen die Jugendarbeiter Verena Weber und Martin Angehrn nahtlos an das Jahresmotto 2005/2006 anknüpfen. Damals wurden die jungen Menschen aufgefordert: «Es isch diis Läbe, nimms id Hand.» In den kommenden zwölf Monaten soll laut Weber und Angehrn an das «Wir» gedacht werden. Sie möchten die Jugendlichen für die Themen «Eigentum» und «Respekt» sensibilisieren und das Wir-Empfinden der jungen Menschen stärken. Dazu lanciert die Jugendkontaktstelle einen eigens konzipierten Wettbewerb, an dem die ganze Bevölkerung der Gemeinde teilnehmen kann.
Verena Weber und Martin Angehrn, die beiden Jugendarbeiter der Gemeinde Freienbach, stellen das neue Jahr und ihre Arbeit für die nächsten zwölf Monate unter das Motto «Wir sind Freienbach». Sie wollen damit nahtlos an das Jahresmotto 2005/2006 anknüpfen. Während damals die jungen Menschen aufgefordert wurden, «Es isch diis Läbe, nimms id Hand», soll nun an das «Wir» gedacht werden. «Wir möchten mit dem Jahresmotto 2007 die Jugendlichen für die Themen ‹Eigentum› und ‹Respekt› sensibilisieren und das Wir-Empfinden der Jugendlichen stärken», sagen Weber und Angehrn, «und ihnen deutlich machen, dass es nur ein Miteinander geben kann.» Die Wahl des Mottos kommt nicht von ungefähr.Verena Weber: «Martin Angehrn und ich haben gegen Ende des letzten Jahres bei den Jugendlichen eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der Allgemeinheit festgestellt. » Der unbekümmerte Umgang mit fremdem Eigentum oder das Gegeneinander anstelle des Miteinanders verschiedener Gruppen seien Zeichen, dass die jungen Leute Anregungen zum Umdenken benötigten.
Breit gestreut Hilfestellung gibt die Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach auf spielerische Art. Martin Angehrn: «Wir lancieren einen breit gestreuten Wettbewerb. Das Thema lautet: ‹Wie sehe ich mich in der Gemeinde Freienbach?›. Beantwortet werden soll zudem die Frage ‹Was macht die Gemeinde Freienbach für mich l(i)ebenswert – lebendig?›.» Der Fantasie der Wettbewerbsteilnehmer – angesprochen sind alle Altersgruppen, und zwar vom Kindergartenalter bis zu Senioren – sind dabei keine Grenzen gesetzt. Laut Verena Weber kann das Thema fotografisch, malerisch, zeichnerisch oder in Form von Gedichten oder anderen Textbeiträgen umgesetzt werden, jedoch nicht grösser als eine A3-Seite. Auch Gruppenbeiträge, beispielsweise von Schulklassen, Vereinen oder Geschäften, seien willkommen. «Die Beiträge müssen bis 31. März per E-Mail, per Post oder persönlich der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach in Pfäffikon zugestellt werden», erklärt Weber. Zusammen mit der Jugendkommission wird die Jugendkontaktstelle alle Beiträge sichten und auswerten. Die fünf besten erhalten Preise und werden in der Gemeinde publik gemacht. Ab heute Freitag werden laut Martin Angehrn in allen fünf Orten der Gemeinde Freienbach eigens für den Wettbewerb kreierte Flyer verteilt. Sie liegen in Geschäften, Schulen, der Jugendkontaktstelle und anderen öffentlichen Institutionen auf. Weber und Angehrn wollen zudem persönlich die Öffentlichkeit über den Wettbewerb informieren. «Wir werden zum Beispiel in die Schulen gehen und dort unser Projekt vorstellen», so Verena Weber.
Langzeitwirkung Angehrn und Weber versprechen sich von ihrem Projekt nicht nur positive Impulse und Ergebnisse für ihre Jugendarbeit. «Es ist interessant und wichtig zu wissen, was die einen von den anderen denken», sagt Angehrn. Herauszufinden, wie die Grundstimmung in der Bevölkerung sei, sei ein weiterer Aspekt. Diese Mitteilungen liessen wertvolle Erkenntnisse über das Wohlbefinden in der Gemeinde zu und würden allenfalls eine gute und breitere Basis für Vernetzungen mit Vereinen legen. «Wir versprechen uns eine bessere Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Gruppierungen in der Gemeinde Freienbach», blickt Angehrn in die Zukunft.
Positive Wahrnehmung Die beiden Jugendarbeiter wollen zudem mit der Lancierung ihres neuen Projekts, das nicht ein Auftrag des Gemeinderats, sondern die Idee der Jugendkontaktstelle sei, auch auf die Jugendarbeit in der Gemeinde aufmerksam machen. «Wir möchten positiv von der Freienbacher Bevölkerung wahrgenommen werden», betonen sie.
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