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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 06/Wir verdanken ihr so viel



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Zeitungsartikel: Höfner Volksblatt, 12. Juni 06
Im Rahmen des Sommerfests der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach wurde nicht nur viel gefeiert, sondern auch Abschied von der Jugendarbeiterin Gabriella Maspoli genommen. Von Sarah Hefti
Für einmal standen die Zeichen auf dem Freizeitplatz Brüel in Pfäffikon nicht auf Skaten, sondern ganz auf Sommerfest. Schon von Weitem war die grosse Bühne zu sehen und die von den Lautsprechern her dröhnenden Bässe zu hören. Die Musiker gaben ihr Bestes, um das erschienene Publikum anzuheizen – egal ob Rock- oder Punkbands, ob Rap-Combos oder Solokünstler. Auch originelle Tänzer vermochten mit ihrer Darbietung zu überzeugen und begeistern. Nebst der Musik, luden vor allem die Ess- und Getränkestände zum Verweilen ein. Bei diesen Temperaturen war ein feiner Cocktail von der «Zero Limit Bar» für viele genau das Richtige. Wer nicht tanzen mochte, hatte viele Möglichkeiten, sich anderweitig zu beschäftigen: Egal ob am Töggelikasten – um sich selbst an der Weltmeisterschaft zu wähnen – oder am Tischtennistisch. Bewundert werden konnten zudem auch Graffiti-Künstler, die ihr Können unter Beweis stellten.
Abschied von Maspoli Im Mittelpunkt standen aber nicht nur Vergnügen und Spass, sondern auch der Abschied der unter den Jugendlichen sehr beliebten und geschätzten Gabriella Maspoli. Mit viel Einsatz hatte sie sich in den vergangenen fast sechs Jahren als Leiterin der Jugendkontaktstelle engagiert. Ihre Entscheidung, die Gemeinde zu verlassen und sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen, löst grosses Bedauern aus. «Es ist sehr schade, dass sie geht», meint Sekundarschülerin Belinda Bodmer, «aber wir hoffen, das sie es am anderen Ort auch so schön hat wie hier.» Ihre Kollegin Emel Ibikli fügt an: «Sie hat einen solchen Abschied im Rahmen eines Festes verdient, wir verdanken ihr so viel.»
Rap-Performance Kurz nach 18 Uhr wagte sich Maspoli auf die Bühne und setzte zu einer speziellen Rede an. Mit viel Herz und dem Motto «Man muss auch Neues wagen» verzichtete sie auf das übliche Abspulen von Dankesworten und verwandelte die ihrige in einen mitreissenden Rap. Ihr Dank galt nebst den Jugendlichen auch ihrem Kollegen Martin Angehrn – sie alle seien ihr sehr ans Herz gewachsen und hätten für eine tolle Zeit gesorgt
Fitte Tänzer Nach einer Blumenstraussübergabe durch Gemeinderat Paul Feusi und dem anschliessenden Abschieds-Apéro wurde wieder eifrig getanzt und gefeiert. Die Kondition aller Beteiligten dabei war beachtlich, hatte doch das Fest bereits um 15 Uhr begonnen und endete erst in den späten Abendstunden.
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