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 Öffentlichkeitsarbeit/Archiv 06/Die Jugendlichen interessieren mich sehr

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Zeitungsartikel: Höfner Volksblatt, 31. Mai 2006, Bericht Claudia Hiestand
Die Nachfolge von Gabriella Maspoli, Leiterin der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach, ist geregelt. Der Gemeinderat wählte vergangene Woche Verena Weber aus den insgesamt 13 Bewerberinnen und Bewerbern aus.
«Die Stelle als Leiterin der Jugendkontaktstelle der Gemeinde Freienbach ist wie auf mich zugeschnitten », sagt Verena Weber. «Es ist seit einigen Jahren ein grosser Wunsch von mir, in der Jugendarbeit tätig zu sein. Insofern schätze ich es sehr, dass ich diesen Job bekommen habe, und ich freue mich sehr darauf.» Die gebürtige Deutsche, die seit 14 Jahren in der Schweiz lebt, schloss die Handelsdiplomschule in Willisau ab. Anschliessend absolvierte sie die Ausbildung zur Finanzplanerin und arbeitete im Bank- und Treuhandbereich sowie in der Computerbrache. «Vor zwei Jahren wechselte ich dann in den pädagogischen Bereich und betreute im Studienheim Don Bosco in Beromünster 14- bis 20-jährige Jugendliche.» Derzeit absolviert Weber die Fachhochschule für soziale Arbeit in Brugg. «Dies wird meine Arbeit als Leiterin der Jugendkontaktstelle nicht tangieren, da es sich bei meinem neuen Job um ein 70-Prozent-Pensum handelt und ich die Ausbildung berufsbegleitend mache.» Weber wird die Stelle am 1. September antreten.
Auf Tuchfühlung gehen
«Die Jugendlichen interessieren mich sehr», erklärt die 30-Jährige, «allein schon die Entwicklungsphase, in der sie stecken, und ihre Lebensthemen. Ich habe selbst sechs Geschwister, vier von ihnen sind im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Insofern steht mir diese Altersgruppe sehr nahe.» Gerade die Arbeit in einer Jugendkontaktstelle übe auf sie jedoch einen besonderen Reiz aus, da die Jugendlichen wechselten und man immer wieder neuen Menschen gegenüberstehe. Weber, die derzeit in Luzern wohnt, wird sich in der kommenden Zeit mit ihrer Vorgängerin, Gabriella Maspoli, sowie Christian Stauffacher, Leiter der Abteilung Bildung, für einen weiteren Austausch treffen.Auch die Jugendkontaktstelle hat Weber bereits einmal angeschaut. «Ich werde mir jedoch an einem Mittwochnachmittag die Zeit nehmen, um dort nochmals vorbeizugehen und mit den Jugendlichen auf eine erste Tuchfühlung zu gehen», sagt Weber. Die Gemeinde Freienbach ist für die Luzernerin überdies kein ganz unbekanntes Pflaster. «Ich war schon vorher in dieser Gegend und habe mich jetzt natürlich ausgiebig über die Gemeinde informiert.» Der Wechsel in den Kanton Schwyz dürfte Weber nicht schwerfallen, bezeichnet sie sich selbst doch als «sehr kontaktfreudig». Ausserdem habe sie keine Mühe, sich auf neue Situationen einzulassen.
Gute Ergänzung
Die scheidende Leiterin der Jugendkontaktstelle, Gabriella Maspoli, hatte in der Wahlkommission eine beratende Funktion. Maspoli erklärt, sie habe bezüglich ihrer Nachfolgerin «ein gutes Gefühl». Verena Weber bringt ihrer Ansicht nach ein gutes Know-how im Bereich Administration, Teamleitung, Organisation und Planung mit. «Ich habe sie als einen Menschen wahrgenommen, der bei den Jugendlichen sicherlich gut ankommen wird, und zwar sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs», so Maspoli. «Ich denke,Verena Weber ist ein Mensch, der sich mit seiner Arbeit identifiziert und daher sehr engagiert ist. Sie ist flexibel und wird mit ihren Ideen sicherlich neuen Schwung an der Front einbringen.» Sie sie eine gute Ergänzung zu Jugendarbeiter Martin Anghern. Laut Maspoli ist es für die Jugendarbeit ein Geschenk, wenn die Jugendlichen sowohl einen Mann als auch eine Frau als Ansprechperson haben. «Weber und Anghern verkörpern die weibliche beziehungsweise männliche Rolle und vertreten weibliche und männliche Themen. Das ist sehr wichtig», so Maspoli.
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